Seminar: Electronic Business:  Die neuen Herausforderungen meistern
Wettbewerbsvorteile durch elektronische Geschäftsprozesse
Leiter: Prof. Roland H. Heger, PhD
Ort: Hochschule Reutlingen
Alteburgstraße 150
72762 Reutlingen
Termin / Dauer: Donnerstag, 15. 4. 2010, 9:00 - 17:00 Uhr
Folgetermin: Dienstag, 9. 11. 2010, 9:00 - 17:00 Uhr
Gebühr: € 480,--  (zzgl. gesetzl. USt.) inkl. Verpflegung, Seminarunterlagen und Teilnahmebescheinigung
Teilnehmerzahl: mindestens 6, höchstens 20
Problemstellung: Electronic-Business-Konzepte tragen bei immer mehr Unternehmen den Markterfolg, und erfreulicherweise zeigen sowohl Angebote, die sich an Konsumenten wenden, als auch Geschäftsmodelle für Industriekunden immer noch erstaunliche Wachstumsraten.  Elektronisch unterstützte Geschäftsprozesse treiben die Produktivität und erlauben gleichzeitig eine höhere Flexibilität.  Nach einer übertriebenen Euphorie und einem ebenso übertriebenen Pessimismus ist erkennbar, welche Marktkonzepte fehlerhaft sind und welche Geschäftsmodelle sich durchsetzen können.  Viele Großunternehmen betreiben erfolgreiche elektronische Marktplätze und Prozeßportale und drängen ihre Lieferanten zu einer Teilnahme.  Dabei führt die erhöhte Transparenz, mithin der "gläserne Lieferant", auf Lieferantenseite verständlicherweise zu großer Zurückhaltung, obwohl bei entsprechender Gestaltung beide Seiten von elektronischen Prozessen gewinnen können.  Sind Sie darauf vorbereitet, auf solche Anforderungen zu reagieren?  Wissen Sie, wie weit Sie als Lieferant dem Drängen nachgeben können, wo es Ihnen weh tut und wo Ihr Vorteil liegt?  Kennen Sie als Portalbetreiber die Stellschrauben erfolgreicher B2B-Kooperation?
Lösungsansätze: Eine Nutzung der Verbesserungspotentiale elektronischer Geschäftsformen ist immer noch mit verhältnismäßig niedrigen Einstiegskosten möglich, doch nicht jedes Geschäft profitiert dabei in gleicher Weise von der Nutzung dieser Medien und Geschäftsmodelle.  Geschäftsfeld und –funktion müssen zur digitalen Wertschöpfung passen und für sie aufbereitet werden, wobei oft gleichzeitig Leistungssteigerungen und Kostensenkungen realisiert werden können.  Dabei sind die Geschäftsprozesse zu identifizieren, die von einer "Digitalisierung" am meisten profitieren, und es ist zu klären, in welcher Form das eigene Unternehmen am besten selbst erfolgreich Electronic Business betreiben, oder an Portalen oder Marktplätzen anderer teilnehmen kann.  Ihr Potential zur Leistungssteigerung und Kostenersparnis können elektronische Geschäftsprozesse jedoch erst voll entfalten, wenn sie integraler Bestandteil der täglichen Arbeit über Funktionsgrenzen hinweg geworden sind.  Große Effizienzgewinne sind auch dann in der Regel erst in Verbindung mit einer Neuverteilung der Aufgaben und einer gleichzeitigen Qualifikation der Mitarbeiter möglich.  Dies erfordert zum einen eine gründliche, systematische Vorbereitung von Electronic-Business-Projekten, zum anderen die Auswahl der geeigneten Partner, um Implementierungskosten im erwarteten Rahmen zu halten.  Schließlich gilt es genau zu wissen, zu welchen Aktivitäten das Unternehmen ja sagen kann, und wann es nein sagen muß.
 
Mit einer Fülle an Beispielen werden am Markt erfolgreiche Konzepte vorgestellt.  An gescheiterten und weniger erfolgreichen Konzepten werden kritische Punkte im Electronic Business deutlich.
Zielgruppe: Das Seminar wendet sich an alle, die Electronic-Business-Projekte im Unternehmen initiieren, leiten oder maßgeblich beeinflussen, beispielsweise an Selbständige, Geschäftsführer, EDV-Leiter, Marketingleiter, Einkaufsleiter, Controller, Produktmanager, Vertriebsmanager und Manager in ähnlichen Positionen.
Inhalt: •  Voraussetzungen von Geschäftsaktivitäten über
    elektronische Medien:
 
    Geschäftsmodell, Digitalisierung und Technik
 
•  Markt- und Vermarktungsaktivitäten bei Eigen- oder Fremdbetrieb
•  Organisation und Abwicklung von Geschäftsprozessen
•  Auswahl und Einbindung von Partnern
•  Projektorganisation, -gestaltung und -verlauf